Fachbereich Fremdsprachen
J’AIME LA FRANCE……
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. Dezember 2011 um 22:26 Uhr Geschrieben von: Dörthe Günther, Klasse 11 Montag, den 19. Dezember 2011 um 20:17 Uhr
…das kann ich aber nur sagen, weil ich im Herbst selber dort gewesen bin!
Vom 25.9. bis zum 1.10.2011 fand unsere Kursfahrt nach Südfrankreich statt.
Unter der Leitung von Frau Schärff mit ihrem Mann und Frau Tumbrägel reisten wir in die Provence nach Avignon. Jedes Crêpe und der Duft von Lavendel wecken in mir heute noch schöne Erinnerungen….
Zugegeben: die Reise dorthin war recht lang: mit dem Reisebus quer durch Deutschland und Frankreich ging es 18 Stunden südwärts. Dafür kennen wir jetzt viele Rasthöfe auf der Strecke!
Montagnachmittag sind wir gegen 17 Uhr in Villeneuve-lez-Avignon angekommen. Villeneuve-lez-Avignon ist ein Vorort von Avignon, wo sich unsere Jugendherberge befand. Daran, dass wir uns mit 25 Schülern drei Duschen und drei Toiletten teilen mussten, gewöhnten wir uns zwangsläufig und sprangen schon am ersten Abend in den Pool, der zwar etwas frisch war, uns aber für die lange Anreise entschädigte! Nach dem Abendessen hatten wir schon Zeit, die Umgebung zu erkunden. Aus dem Speisesaal konnte man die Altstadt von Avignon mit dem Papstpalast erkennen. Die Luft war warm wie an einem Sommerabend und so kam schnell südländische Stimmung auf.
Klar, dass es wenig Schlaf gab!
Am nächsten Morgen gab es zeitig Frühstück. Natürlich französisches Frühstück. Das heißt: Café au lait, Croissants, Baguette mit Marmelade und für die „komischen Deutschen“ Müsli oder Cornflakes. Danach fing der Fußmarsch nach Avignon an. Dabei mussten wir gleich 2 Brücken überqueren, aber keine davon war die, um die es im Lied geht. Man kann die besungene Brücke („Sur le pont d’Avignon“) aber schon auf dem Weg in die Stadt sehen. Was ich nicht wusste: Sie ist nur noch halb erhalten.
Um in die Stadt zu gelangen, mussten wir zunächst ein Schlupfloch durch die Stadtmauer finden, die die Stadt komplett umschließt. Dann ging’s weiter zum Papstpalast, den wir (leider reicht die Zeit kaum) auf eigene Faust erkundeten. Sofort danach ging’s weiter zur berühmten Lieder-Brücke, die eigentlich „Pont St.-Bénezet“ heißt. Mittels Audioguides erfuhren wir mehr über die Brücke und die Entstehung des Liedes. In der Mittagspause durften wir alleine in der Stadt herumstreifen und nach Essbarem suchen. Ich habe mich sofort in die Stadt verliebt.
Außerdem war es so warm, dass man in Top und T-Shirt nicht zu dünn angezogen war. An einem schattigen Plätzchen habe ich mit meiner Freundin unsere Errungenschaften aus dem Carrefour (Supermarkt) vertilgt und dabei französische Schüler und Tauben beobachtet, die ihre Mittagspause auch zum Essen nutzten.
Das straffe Programm von Madame Schärff führte uns aber schnell weiter zum Pont du Gard, dem berühmten Aquädukt aus der Römerzeit. In der Mittagshitze hat uns ein sehr gut Deutsch sprechender junger Mann die Geschichte des Aquäduktes lebendig erklärt.
Am Abend wollte unser Busfahrer noch in ein Shoppingcenter, und so haben wir das dann auch noch kennengelernt. Statt Pool vor dem Abendessen habe ich meine Freundinnen noch einmal in die Altstadt von Avignon geschleppt, um dort erneut etwas zu shoppen. Dafür taten uns danach die Füße weh! Das Abendessen war typisch französisch: Salat, Hauptgang mit Fisch/Fleisch und Dessert. Ob das gut geschmeckt hat oder nicht, darüber lässt sich streiten.
Jetzt könnte man behaupten, wir hätten am 1.Tag schon alles gesehen, aber Frau Schärff wollte uns am liebsten GANZ Frankreich zeigen!!!
Aus Zeitgründen mussten wir uns beschränken auf Avignon und die Region Provence – Alpes – Côte d‘Azur mit der Camargue. Und was es alles zu entdecken gab!
Mittwoch haben wir uns die alte Bischofsstadt Arles mit dem Amphitheater angesehen, in der auch Vincent van Gogh eine Zeit lang gewirkt hat. Das war für Frau Tumbrägel natürlich ein Highlight, zumal einige der Motive van Goghs auch heute noch zu sehen sind.
In Arles alleine hätte man gut einen ganzen Tag verbringen können, wir nutzten aber die zweite Tageshälfte, um bis ans Mittelmeer zu fahren nach Saintes-Maries-de-la-mer .
Dort war viel los, da in der Arena gerade ein Stierkampf stattfand. Wer Badezeug mit hatte, ließ es sich nicht nehmen, im Mittelmeer zu schwimmen.
Den Abschluss des Tages bildete eine Bootsfahrt auf der Rhône/Petit Rhône. Hier haben wir die typischen Wildpferde gesehen, Camargue Stiere und viele seltene Vögel. Unsere Eindrücke wurden durch einen interessanten Kurzvortrag einer Mitschülerin vertieft.
Donnerstag war schon der letzte Tag in Avignon. Es ging wieder früh morgens los. Mit unserem Bus haben wir zahlreiche andere historische Kleinstädte der Provence besucht wie z.B. Gordes, das auf einem Felsen steht, Fontaine de Vaucluse und Roussillon mit den Ockerfelsen und natürlich die Tropfsteinhöhle „La grotte de Thouzon“. Hier war es im Gegensatz zu draußen fast arktisch kalt.
Abends wurden noch letzte Souvenirs in Avignon eingekauft und dann hieß es Koffer packen, denn den letzten Reisetag hatten wir für Lyon reserviert.
In Lyon gab’s wieder eine Stadtführung. Wir haben die Stadt sozusagen von oben nach unten erkundet, da sie zwischen 2 Hügeln liegt. Auf dem Croix-Rousse angefangen ging’s durch die mittelalterliche Stadt über die Flüsse in den Stadtteil aus dem 20.Jh. Da Lyon zwischen 2 Flüssen (Rhône und Saône) liegt, gibt es hier viele Brücken. Mittags hatten wir wieder Freizeit, um noch Geschäfte zu durchstöbern und letzte Fotos zu machen oder ein letztes Crêpe zu essen…
Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen stiegen wir nachmittags in den Reisebus, ein bisschen traurig, dass die schöne Zeit zu Ende ging.
Vielen, vielen Dank an unsere Begleitpersonen, Reiseleiter, Frau Schärff, die diese Reise ermöglicht hat. Merci beaucoup, Madame! Je vais revenir!
Dörthe Günther, Klasse 11
WELCOME oder Willkommen im Fachbereich Englisch
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 13:18 Uhr Geschrieben von: Constance Dornbrach Montag, den 08. März 2010 um 15:15 Uhr
Englisch am MCG
Die englische Sprache ist heutzutage nicht nur für die tägliche Kommunikation oder im Internet wichtig, sondern auch vermehrt in Fach- und Sachtexten anzutreffen. Und natürlich auch hier bei uns im Unterricht.
Sek I
In der Sekundarstufe I wird Englisch in den Klassen 7-10 mit 4 Stunden pro Woche unterrichtet. Als Lehrbuch verwenden wir G 21 vom Cornelsen Verlag. Selbstverständlich kommen auch Zusatzmaterialen und verschiedene Medien zum Einsatz. In der Jahrgangsstufe 10 steht das Lehrbuch G 21 als Klassensatz zur Verfügung. Hier erfolgt der Unterricht nicht mehr im klassischen Sinne lehrbuchgebunden.
Sek II
Unsere Sekundarstufe II ist stetig am Wachsen. In der Oberstufe ist unser Unterricht nicht mehr an ein Lehrbuch gekoppelt. Aufbauend auf den Kompetenzen aus der Sekundarstufe I legen wir viel Wert auf selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Lernen basierend auf komplexen Aufgabenstellungen.
Fester Bestandteil des Unterrichts in der Sek II sind Theaterbesuche, die für Abwechslung sorgen und den Unterricht bereichern.
Schüleraustausch in die USA!!!
Seit 2010 haben wir einen Schüleraustausch mit einer High School in Friendswood, nahe Houston, Texas. Im April 2010 flogen 17 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 und 11 für 3 Wochen in die USA. Wir machten zuerst einen Zwischenstop in New York und flogen dann weiter nach Houston. Dort lebten die Schüler in Gastfamilien und besuchten die High School. Wir hatten eine tolle Zeit. Der Gegenaustausch erfolgte dann im Juni 2010. Hier besuchten 13 amerikanische Schüler unsere Schule und nahmen am deutschen Familienleben teil.
Der Schüleraustausch findet alle zwei Jahre statt. Um die Osterzeit fliegen wir in die USA und der entsprechende Gegenaustausch findet dann im Juni statt. Je nach Anzahl der Plätze, können sich Schüler aus den 9. und 11. Klassen bewerben.
We are anxious and so excited because in 2012 there will be another exchange
!
Cinéfête- das Französische Jugendfilmfestival
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 23:49 Uhr Geschrieben von: Dominik Moritz Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 23:36 Uhr
Seit zehn Jahren gibt es das französische Jugendfilmfestival. Das Kino wird zu einem Ort des lebendigen Sprachunterrichts und der Begegnung mit fremden Kulturen. Dies bietet gerade uns Schülern die Gelegenheit, auf verständliche und spannende Weise, der schönen, aber auch komplizierten Fremdsprache näher zu kommen und gleichzeitig die Klassengemeinschaft durch den Ausflug zu stärken.
In diesem Schuljahr 2009/10 wurde im Potsdamer Filmmuseum u.a. der Film "Entre les murs", zu Deutsch "Die Klasse" gezeigt. Der Autor des gleichnamigen Buches, François Bégaudeau, spielt den überzeugenden Lehrer einer wilden Klasse. Ein Haufen junger Leute, die im Pariser Norden aufwächst. Es sind Franzosen, Jugendliche der Immigranten aus Marokko und Mali, aus Tunesien, von der Elfenbeinküste und den überseeischen Gebieten.
Der Film zeigt die nackte Realität eines Schuljahres, mit all seinen Facetten. Es werden beispielsweise Probleme, wie die kulturellen Unterschiede, die Geschlechterrollen, die zwischenmenschlichen Beziehungen und die große Differenz zwischen der Jugendwelt und den Unterrichtsinhalten, dargestellt. Auch wird das schwierige Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern behandelt, sowie das Desinteresse der heutigen Generation gezeigt.
Das alles wird in Form von Dialogen ausgetragen, bei denen weder Humor noch Ernst zu kurz kommen.
Der Film hat viele Preise erhalten, unter anderem die goldene Palme 2008 auf dem Filmfestival in Cannes- die höchste Auszeichnung, die ein Film bekommen kann. Frankreich erhielt sie zuletzt im Jahr 1985.
Anders als das gewöhnliche Programm, ist der Film typisch französisch und stieß somit auf Meinungen unterschiedlicher Art.
Während die einen Interesse gezeigt haben und zum Nachdenken angeregt wurden, kritisierten andere die wenigen Handlungssequenzen, die vielen Dialoge und die teilweise übertriebene Darstellung. Ob es tatsächlich übertrieben ist, können wahrscheinlich nur die Schüler der Pariser Schulen beurteilen.
Eines hat der Film jedoch bei allen ausgelöst: eine rege Diskussion, denn die Problematik des Filmes ist sehr komplex und bedarf Meinungs- und Informationsaustausch. Gerade an den Berliner Schulen, wo der Anteil an Immigranten sehr hoch ist, haben sich die Menschen ähnlichen Problemen zu stellen. Aber auch an Schulen wo vor allem Einheimische unterrichtet werden, gibt es immer wieder Unruhen und Unstimmigkeiten- das Thema ist also überall aktuell.
Durch Frau Schärffs Engagement bei der Schulleitung, konnte die gesamte Sekundarstufe II, also die 11., 12. und 13 Jahrgangsstufe, einen Tag "Französisch hautnah" erleben.Wir danken Frau Schärf recht herzlich und hoffen, dass diese Cinéfête-Exkursion weiterhin stattfinden wird.
von Christin Reimann
Fachbereich Fremdsprachen: Infos zu Latein
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 14:56 Uhr Geschrieben von: Peggy Wittich Montag, den 05. Oktober 2009 um 12:25 Uhr
Latein
Latein war die Sprache der Römer in der Antike und die Sprache der Gelehrten bis in die Neuzeit. Aus ihr sind die romanischen Sprachen (z.B. Italienisch, Spanisch, Französisch) hervorgegangen, aus ihr lassen sich mehr als die Hälfte der englischen Wörter sowie eine Vielzahl deutscher Lehn- und Fremdwörter herleiten.
Der Lateinunterricht vermittelt ein Sprachsystem, ein Modell von Sprache, dessen Kenntnis den Umgang mit der Muttersprache und das Erlernen weiterer Fremdsprachen erleichtert.
Der Lateinunterricht führt in die griechische und römische Kultur ein und damit in die geistigen und kulturellen Grundlagen Europas. Er beschäftigt sich mit der Antike und all dem, was aus dieser für spätere, auch für unsere Zeit hervorgegangen ist.
Der Lateinunterricht umfasst Exkursionen in Museen bzw. Ausstellungen (Pergamonmuseum, Bodemuseum, Altes Museum, Potsdam Sanssouci; Berliner Gemäldegalerie) sowie das Angebot einer Studienreise nach Rom (in Jahrgangsstufe 12, im Wechsel mit anderen Sprachreisen, erstmals im Oktober 2010).
In der Schul-Projekt-Woche wird in der Regel ein Latein-Projekt angeboten (2009: „Antike am Wegesrand - Antike und klassizistische Kunst in Berlin und Potsdam“).
In Verbindung zu den Naturwissenschaften soll ein Lektüreprojekt zur Medizin in der Antike entwickelt werden.
Latein kann an unserer Schule derzeit in Klasse 7 (als 2.Fremdsprache) oder in Jahrgangsstufe 10 bzw. 9 (als Fremdsprache für das Abitur) angewählt werden.
Verlauf des Lehrgangs in Latein:
1) Lehrbuchphase, derzeit mit den Lehrbüchern PRIMA und LITORA.
Vermittlung von Wortschatz und Grammatik anhand von Themen aus dem römischen Alltagsleben, der antiken Geschichte und der griechischen und römischen Mythologie
2) Übergangslektüre Originale und adaptierte Texte aus verschiedenen Zeiten und unterschiedlichen Genres
(Antike, Mittelalter, Neuzeit; Fabeln, Anekdoten, Epigramme, Briefe etc.)
3) Originallektüre Lektüre von Werksauszügen originaler lateinischer Texte unter bestimmten Fragestellungen, z.B.:
Römische Männer- und Frauengestalten;
Fremde Völker in der lateinischen Literatur;
Götter und Menschen;
Liebeslust und Liebesleid;
Philosophische Richtungen der Antike
TEXTE sind u.a.:
Caesar, Bellum Gallicum
Ovid, Metamorphosen;
Sallust , Catilina
Cicero, Reden und Philosophische Schriften
Seneca, Briefe und Philosophische Schriften
Martial, Epigramme
Nach vier aufeinander folgenden Jahren erfolgreichen Lateinunterrichts (bei Beginn in Jahrgangsstufe 10 nach drei Jahren und einer Zusatzprüfung bzw. mündlichem oder schriftlichem Abitur) hat man das LATINUM erworben, ein bundeseinheitlich anerkanntes Zertifikat zur Vorlage an Universitäten, bei Bewerbungen o.ä.
Unabhängig davon kann im Fach Latein das schriftliche oder mündliche Abitur abgelegt werden.




