Unterricht
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Hinweise für die gymnasiale Oberstufe
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. Januar 2012 um 13:52 Uhr Geschrieben von: Herr Paulsen Freitag, den 20. Januar 2012 um 13:51 Uhr
Die in den Elternversammlungen der 9. und 10. Klassen gezeigte Powerpointpräsenationen sind ab sofort in unserem Downloadbereich zu finden.
- Die gymnasiale Oberstufe ab 2012, Informationen für die Klassenstufe 9
- Die gymnasiale Oberstufe ab 2012, Informationen für die Klassenstufe 10
J’AIME LA FRANCE……
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. Dezember 2011 um 22:26 Uhr Geschrieben von: Dörthe Günther, Klasse 11 Montag, den 19. Dezember 2011 um 20:17 Uhr
…das kann ich aber nur sagen, weil ich im Herbst selber dort gewesen bin!
Vom 25.9. bis zum 1.10.2011 fand unsere Kursfahrt nach Südfrankreich statt.
Unter der Leitung von Frau Schärff mit ihrem Mann und Frau Tumbrägel reisten wir in die Provence nach Avignon. Jedes Crêpe und der Duft von Lavendel wecken in mir heute noch schöne Erinnerungen….
Zugegeben: die Reise dorthin war recht lang: mit dem Reisebus quer durch Deutschland und Frankreich ging es 18 Stunden südwärts. Dafür kennen wir jetzt viele Rasthöfe auf der Strecke!
Montagnachmittag sind wir gegen 17 Uhr in Villeneuve-lez-Avignon angekommen. Villeneuve-lez-Avignon ist ein Vorort von Avignon, wo sich unsere Jugendherberge befand. Daran, dass wir uns mit 25 Schülern drei Duschen und drei Toiletten teilen mussten, gewöhnten wir uns zwangsläufig und sprangen schon am ersten Abend in den Pool, der zwar etwas frisch war, uns aber für die lange Anreise entschädigte! Nach dem Abendessen hatten wir schon Zeit, die Umgebung zu erkunden. Aus dem Speisesaal konnte man die Altstadt von Avignon mit dem Papstpalast erkennen. Die Luft war warm wie an einem Sommerabend und so kam schnell südländische Stimmung auf.
Klar, dass es wenig Schlaf gab!
Am nächsten Morgen gab es zeitig Frühstück. Natürlich französisches Frühstück. Das heißt: Café au lait, Croissants, Baguette mit Marmelade und für die „komischen Deutschen“ Müsli oder Cornflakes. Danach fing der Fußmarsch nach Avignon an. Dabei mussten wir gleich 2 Brücken überqueren, aber keine davon war die, um die es im Lied geht. Man kann die besungene Brücke („Sur le pont d’Avignon“) aber schon auf dem Weg in die Stadt sehen. Was ich nicht wusste: Sie ist nur noch halb erhalten.
Um in die Stadt zu gelangen, mussten wir zunächst ein Schlupfloch durch die Stadtmauer finden, die die Stadt komplett umschließt. Dann ging’s weiter zum Papstpalast, den wir (leider reicht die Zeit kaum) auf eigene Faust erkundeten. Sofort danach ging’s weiter zur berühmten Lieder-Brücke, die eigentlich „Pont St.-Bénezet“ heißt. Mittels Audioguides erfuhren wir mehr über die Brücke und die Entstehung des Liedes. In der Mittagspause durften wir alleine in der Stadt herumstreifen und nach Essbarem suchen. Ich habe mich sofort in die Stadt verliebt.
Außerdem war es so warm, dass man in Top und T-Shirt nicht zu dünn angezogen war. An einem schattigen Plätzchen habe ich mit meiner Freundin unsere Errungenschaften aus dem Carrefour (Supermarkt) vertilgt und dabei französische Schüler und Tauben beobachtet, die ihre Mittagspause auch zum Essen nutzten.
Das straffe Programm von Madame Schärff führte uns aber schnell weiter zum Pont du Gard, dem berühmten Aquädukt aus der Römerzeit. In der Mittagshitze hat uns ein sehr gut Deutsch sprechender junger Mann die Geschichte des Aquäduktes lebendig erklärt.
Am Abend wollte unser Busfahrer noch in ein Shoppingcenter, und so haben wir das dann auch noch kennengelernt. Statt Pool vor dem Abendessen habe ich meine Freundinnen noch einmal in die Altstadt von Avignon geschleppt, um dort erneut etwas zu shoppen. Dafür taten uns danach die Füße weh! Das Abendessen war typisch französisch: Salat, Hauptgang mit Fisch/Fleisch und Dessert. Ob das gut geschmeckt hat oder nicht, darüber lässt sich streiten.
Jetzt könnte man behaupten, wir hätten am 1.Tag schon alles gesehen, aber Frau Schärff wollte uns am liebsten GANZ Frankreich zeigen!!!
Aus Zeitgründen mussten wir uns beschränken auf Avignon und die Region Provence – Alpes – Côte d‘Azur mit der Camargue. Und was es alles zu entdecken gab!
Mittwoch haben wir uns die alte Bischofsstadt Arles mit dem Amphitheater angesehen, in der auch Vincent van Gogh eine Zeit lang gewirkt hat. Das war für Frau Tumbrägel natürlich ein Highlight, zumal einige der Motive van Goghs auch heute noch zu sehen sind.
In Arles alleine hätte man gut einen ganzen Tag verbringen können, wir nutzten aber die zweite Tageshälfte, um bis ans Mittelmeer zu fahren nach Saintes-Maries-de-la-mer .
Dort war viel los, da in der Arena gerade ein Stierkampf stattfand. Wer Badezeug mit hatte, ließ es sich nicht nehmen, im Mittelmeer zu schwimmen.
Den Abschluss des Tages bildete eine Bootsfahrt auf der Rhône/Petit Rhône. Hier haben wir die typischen Wildpferde gesehen, Camargue Stiere und viele seltene Vögel. Unsere Eindrücke wurden durch einen interessanten Kurzvortrag einer Mitschülerin vertieft.
Donnerstag war schon der letzte Tag in Avignon. Es ging wieder früh morgens los. Mit unserem Bus haben wir zahlreiche andere historische Kleinstädte der Provence besucht wie z.B. Gordes, das auf einem Felsen steht, Fontaine de Vaucluse und Roussillon mit den Ockerfelsen und natürlich die Tropfsteinhöhle „La grotte de Thouzon“. Hier war es im Gegensatz zu draußen fast arktisch kalt.
Abends wurden noch letzte Souvenirs in Avignon eingekauft und dann hieß es Koffer packen, denn den letzten Reisetag hatten wir für Lyon reserviert.
In Lyon gab’s wieder eine Stadtführung. Wir haben die Stadt sozusagen von oben nach unten erkundet, da sie zwischen 2 Hügeln liegt. Auf dem Croix-Rousse angefangen ging’s durch die mittelalterliche Stadt über die Flüsse in den Stadtteil aus dem 20.Jh. Da Lyon zwischen 2 Flüssen (Rhône und Saône) liegt, gibt es hier viele Brücken. Mittags hatten wir wieder Freizeit, um noch Geschäfte zu durchstöbern und letzte Fotos zu machen oder ein letztes Crêpe zu essen…
Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen stiegen wir nachmittags in den Reisebus, ein bisschen traurig, dass die schöne Zeit zu Ende ging.
Vielen, vielen Dank an unsere Begleitpersonen, Reiseleiter, Frau Schärff, die diese Reise ermöglicht hat. Merci beaucoup, Madame! Je vais revenir!
Dörthe Günther, Klasse 11
"Birnjamin ist ja so süß"
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. Dezember 2011 um 23:14 Uhr Geschrieben von: Olaf Reppich Samstag, den 03. Dezember 2011 um 17:59 Uhr

"Birnjamin ist ja so süß" - so der Titel zum prämierten Literaturbeitrag von Sarah Schreckenbach vom MCG aus Dallgow-Döberitz. Die Schülerin der Klasse 8b gewann beim Schreibwettbewerb "... krumm man röter, ich hebb 'ne Birn" mit ihrer Geschichte, die sie im Schloss Ribbeck anlässlich der Preisverleihung durch den Landkreis und den Kulturförderverein Mark Brandenburg am 19. November 2011 vortrug, den 3. Platz von 180 Teilnehmern deutschlandweit. Klasse, liebe Sarah!!!
K. Kurth
Kursfahrt Athen
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. November 2011 um 17:16 Uhr Geschrieben von: Olaf Reppich Donnerstag, den 17. November 2011 um 16:24 Uhr
Kursfahrt Athen - eine Retrospektive
Im Zuge unserer Kursfahrt flogen wir vom 26. bis 30. September 2011 nach Athen, dem Mittelpunkt der in Griechenland herrschenden Krise und Protesten. Nach dreistündigem Flug fuhren wir mit dem Bus durch die zur Rushhour vollkommen überfüllten Straßen, was uns alle sehr faszinierte, zu unserem Hotel. Dort angekommen, hatten wir Zeit das Hotel und Umgebung zu erkunden, um danach gemeinsam auf Nahrungssuche los zu ziehen. In kleinen authentischen Restaurants genossen wir das gute griechische Essen. Wieder zurück im Hotel ließen wir den Tag gemütlich ausklingen und verarbeiteten die erstgewonnenen Eindrücke auf der Dachterrasse unseres Hotels, von wo aus man die bei Nacht wunderschön beleuchteten Akropolis bewundern konnte. Am folgenden Tag besuchten wir zunächst das Goethe Institut im Zentrum Athens und anschließend das Archäologische Museum, wo eindrucksvolle Statuen und andere Ausgrabungen beziehungsweise antike Fundsachen (Schliemann-Schatz) ausgestellt sind. Danach bekamen wir die Möglichkeit das wunderschöne und warme Wetter am Pool auf der Dachterrasse unseres Hotels zu genießen. Durch unsere achtstündige Stadtführung am dritten Tag bekamen wir alle historisch bedeutenden Bauwerke zu sehen. Unsere charmante Stadtführerin zeigte uns fast ganz Athen. Die Akropolis und der Platz vor dem Regierungsgebäude, auf dem sich die Demonstranten oft versammel, zu sehen war das Highlight des Tages. Als wir uns nach circa zehn Stunden im Hotel wiederfanden, fielen wir erschöpft in unsere Betten und werteten den Tag aus. Am vierten und letzten Tag besuchten wir die Ausgrabungsstätte Elefsina und das Olympiazentrum der Spiele im Jahre 2004. Den Rest des Tages konnten wir individuell in kleinen Gruppen verbringen. Auf dem Rückflug am Freitag holten alle den Schlaf der vergangenen Tage nach. Mit vielen neu gewonnenen Eindrücken landeten wir in Schönefeld und wurden von unseren Familien in Empfang genommen. Unsere begleitenden Lehrkräfte Frau Kurth und Herr Reppich fanden das perfekte Mittel zwischen Pflichtprogramm, Kultur und Freizeit. Die Kursfahrt nach Athen bleibt unvergesslich und ist für die nachfolgenden Jahrgänge wärmstens zu empfehlen. Eine kleine Auswahl von Eindrücken ist in der Bildergalerie zu finden.
Judith Kathol (11. Klasse)
Exkursion zur Bernauer Str. - Schilderung
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. November 2010 um 15:35 Uhr Geschrieben von: Sara R. Sonntag, den 07. November 2010 um 14:54 Uhr
Exkursion zur Bernauer Str. Bevor wir am 1.Oktober 2010 eine Exkursion zur Bernauer St. machten, haben wir, die 7. Klasse, im Deutschunterricht das Buch "Lilly unter den Linden" gelesen und uns mit dem Thema beschäftigt.Wir haben verschiedene Vorträge über die DDR gehört und Gruppenarbeiten gemacht. Kalt, farblos, unfreundlich und nicht gerade einladend war der U-Bahnhof an dem wir ausgestiegen sind. Es roch etwas unangenehm und diese Eindrücke verbesserten sich nicht gerade durch die Berichte der Führerin und den Film, der von den Geisterbahnhöfen handelte. Es war schwierig, mir in mitten den Menschen, dem Lärm ankommender Züge und dem grellen Licht vorzustellen, dass hier von ein paar Jahren Grenzer in leeren, dunklen Bahnhöfen standen und beobachteten, wie die Bahnen mit all den Leuten die nicht aussteigen durften, vorbeifuhren. Ich war froh, als wir die Treppen hochgingen. Was für uns heute so einfach ist, war für die Leute damals um einiges schwieriger. Allein 3 Tore mussten sie überwinden um wieder Tageslicht zu sehen. Bei gutem Wetter überqueren wir die Straße, einige im Westen, einige im Osten und doch sind wir nur einige wenige Meter voneinander getrennt. Man kann die Autos hören, andere Schulklassen unterhalten sich laut. Vor uns ist ein Gelände. Ein Stück der Mauer ist noch zu sehen und dort wo früher Hundelaufanlagen und Stromzäune waren, stehen jetzt Infotafeln mit Hinweise über die Mauer, die DDR und Fluchten. Nach dem wir das Gelände eigenständig erkundet haben, versammelten wir uns wieder an den Tafeln auf denen Menschen aufgelistet sind, die bei mehr oder weniger kreativen Fluchten gescheitert sind und ums Leben kamen. Für mich ist das der bewegenste und interessantes Moment auf der Exkursion. Die Fotos zu sehen, die Geburts- und Todesangaben der Personen die nur Freiheit oder Familie wollten. Die persönlichen Schicksale kenne ich nicht, aber die Gesichter der Personen zu sehen, die teilweise noch so jung waren, macht mich traurig. Auf einer Wiese blieben wir stehen und hörten der Führerin zu. Hier wo wir stehen, wurde vor vielen Jahren ein Friedhof umgegraben, um die Mauer zu bauen, interessanterweise bestand das ganze "Hindernis" nicht nur aus der 3 Meter hohen Mauer, sondern auch aus einer Hinterlandmauer, einer Hundelaufanlage und einem Stromzaun. Mich erstaunt, dass es noch so viel gibt, was wir nicht darüber wissen. Ich finde, das war ein gelungener Tag.
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