Mein USA-Tagebuch
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. Mai 2010 um 18:58 Uhr Geschrieben von: Jessica Erl Dienstag, den 11. Mai 2010 um 18:44 Uhr
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Ich bin Jessica und war mit in den USA beim Schüleraustausch. Die ersten Tage in NEW YORK CITY waren sehr stressig, wir sind durch ganz Manhattan und fast ganz NY gelaufen. Unsere Füße hatten Blasen und die Hitze war auch anstrengend, wenn auch sehr schön. An jeder Ecke stand ein McDonald’s und „Gift Shops“ gab es auch an jeder Ecke. Nur waren die Preise der Postkarten sehr unterschiedlich: In dem einen Laden gab es 20 Karten für 1$ und zwei Türen weiter eine Karte für 2$.
Der Flug weiter nach Houston war in Ordnung, aber, wie wir zum Flughafen hingekommen sind, war sehr chaotisch: Wir sind mit der New Yorker U-Bahn (und wer schon mal einen alten rostigen, stinkenden und lauten Oldtimer gesehen hat, kann sich auch ungefähr die U-Bahnen vorstellen, nur halt länger) zum Flughafen gefahren. Treppe rauf, Treppe runter. Mir hat dann irgendwann ein netter Mann geholfen, weil ich mich wohl tierisch blöd angestellt hatte.
Also angekommen in Houston, sahen wir aus einer Fensterfront einen knallgelben Schulbus stehen und waren alle ganz aufgeregt. Als wir dann (immer noch ohne Gepäck) die Rolltreppe runter waren, sahen wir auch schon unsere Amerikaner. Alle hatten Willkommensplakate und Luftballons. Jeder hatte seinen Partner entdeckt und es wurde gedrückt und begrüßt. Dann hatten wir unsere Koffer (obwohl vier Koffer fehlten) und sind mit dem Schulbus in ein Baseballstadium gefahren. Dort haben wir uns ein bisschen umgesehen und sind dann in unsere Familien gegeben worden.
Ich persönlich hatte tierisches Glück mit meiner Familie. Alle waren sehr nett und zuvorkommend.
Am ersten „Schultag“ gab es ein Frühstück mit sehr leckeren Donuts von „Shipley’s“ und Orangensaft. Ich habe dort eigentlich nur Orangensaft getrunken, weil es kein Sprudelwasser gibt.
Ganz toll fand ich auch, dass es dort Millionen von Eichhörnchen gibt. An jedem Baum hangen garantiert mindestens zwei Eichhörnchen.
Die Koffer waren mittlerweile wieder angekommen und in der Schule kannte uns auch schon fast jeder. Amerikaner sind anders als wir: Manche sagen so: „Oh, nein fass mich bloß nicht an!“ und manche sind eher so, dass man 200 mal pro Tag gedrückt wird, obwohl man diese Menschen noch nie im Leben gesehen hat.
Mit der Sprache hatte ich eigentlich keine Probleme. Nur in den ersten Tagen. Dann hatte ich mich eingewöhnt. Amerikanisches ist sehr zusammen genuschelt. Und manche Wörter sind anders. Zum Beispiel heißt Toilette „Restroom“, aber sie sprechen es ungefähr so aus: „reshshshoooooom“
Aber ich glaube es hat uns allen sehr gefallen und wir freuen uns alle auf den Gegenbesuch im Juni.
Jessica Erl




