Über die Schule

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Reisebericht: Schüleraustausch USA

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. November 1999 um 02:00 Uhr Geschrieben von: Dominik Moritz Freitag, den 21. Mai 2010 um 10:43 Uhr

Für mich, Nils Lempart, war der der Schüleraustausch mit der Friendwood Highschool in Texas sehr erfolgreich. Ich konnte viel lernen und hatte natürlich auch viel Spaß.

Als erstes verbrachten wir ein paar Tage in New York. Dort hatten wir eine große Suite in einem Hotel direkt am Broadway. Tagsüber machten wir Ausflüge wie z.B. die Besichtigung der Lady Liberty, des Empire State Buildings, Madame Tousseauds und dem Ground Zero. An den Abenden hatten wir Freizeit, in der wir uns in kleinen Gruppen auf den Weg machen konnten.

In Texas wurden wir direkt am Flughafen von unseren Gastschülern herzlich empfangen und machten uns dann gleich mit ihnen auf den Weg zu unserem ersten Ausflug, dem Minuit Maid, dem Baseballstadium von Houston.

Meine Gastfamilie hat mich am Abend sehr freundlich aufgenommen und sich um mich gekümmert.

Ich bekam ein eigenes Zimmer und fühlte mich gleich wohl. Mit meinem Gastschüler kam ich sehr gut klar und mit dem Englisch sprechen hatte ich keine Schwierigkeiten.

Die Gastfamilien lebten in Friendswood, welches ein recht wohlhabendes Viertel war. Hier war jeder im Besitz eines Grundstücks mit Haus oder gar einer riesigen Villa. Manche Familien hatten auch einen eigenen Pool und mehreren Autos.

Am Abend sind wir häufig essen gegangen, weil wenig Zeit zum Kochen war.

Da man in Amerika schon mit 16 Jahren den Führerschein machen kann, bin ich jeden Morgen mit meinem Gastschüler gemeinsam in seinem Pick up zur Schule gefahren.

Das hat mich schon sehr beeindruckt. Ebenso beeindruckend fand ich die mehrstöckigen riesigen Highways, die Größe und Weite des Landes, das super Wetter, die riesigen Autos und dass fast jede Familie mindestens ein Haustier hat.

Die Friendswood Highschool war sehr groß und die Schüler hatten nach Wahl jeden Tag die selben Unterrichtsfächer.

An den freien Nachmittagen haben wir einige Aktivitäten gemeinsam mit den anderen Gastschülern unternommen.

Wir haben uns zum Barbecue verabredet, sind in einen Freizeitpark gefahren und waren am Strand.

Ich empfand die langen Flüge als sehr anstrengend und war froh, als wir sie hinter uns hatten.

Insgesamt war der Schülerautausch eine sehr schöne Zeit und es hat sich  in jeder Hinsicht  gelohnt, daran teil zu nehmen.

 

Nils Lempart, Klasse 9a

 

Mein USA-Tagebuch

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. Mai 2010 um 18:58 Uhr Geschrieben von: Jessica Erl Dienstag, den 11. Mai 2010 um 18:44 Uhr

Ich bin Jessica und war mit in den USA beim Schüleraustausch. Die ersten Tage in NEW YORK CITY waren sehr stressig, wir sind durch ganz Manhattan und fast ganz NY gelaufen. Unsere Füße hatten Blasen und die Hitze war auch anstrengend, wenn auch sehr schön. An jeder Ecke stand ein McDonald’s und „Gift Shops“ gab es auch an jeder Ecke. Nur waren die Preise der Postkarten sehr unterschiedlich: In dem einen Laden gab es 20 Karten für 1$ und zwei Türen weiter eine Karte für 2$.

Der Flug weiter nach Houston war in Ordnung, aber, wie wir zum Flughafen hingekommen sind, war sehr chaotisch: Wir sind mit der New Yorker U-Bahn (und wer schon mal einen alten rostigen, stinkenden und lauten Oldtimer gesehen hat, kann sich auch ungefähr die U-Bahnen vorstellen, nur halt länger) zum Flughafen gefahren. Treppe rauf, Treppe runter. Mir hat dann irgendwann ein netter Mann geholfen, weil ich mich wohl tierisch blöd angestellt hatte.

Also angekommen in Houston, sahen wir aus einer Fensterfront einen knallgelben Schulbus stehen und waren alle ganz aufgeregt. Als wir dann (immer noch ohne Gepäck) die Rolltreppe runter waren, sahen wir auch schon unsere Amerikaner. Alle hatten Willkommensplakate und Luftballons. Jeder hatte seinen Partner entdeckt und es wurde gedrückt und begrüßt. Dann hatten wir unsere Koffer (obwohl vier Koffer fehlten) und sind mit dem Schulbus in ein Baseballstadium gefahren. Dort haben wir uns ein bisschen umgesehen und sind dann in unsere Familien gegeben worden.

Ich persönlich hatte tierisches Glück mit meiner Familie. Alle waren sehr nett und zuvorkommend.

Am ersten „Schultag“ gab es ein Frühstück mit sehr leckeren Donuts von „Shipley’s“ und Orangensaft. Ich habe dort eigentlich nur Orangensaft getrunken, weil es kein Sprudelwasser gibt.

Ganz toll fand ich auch, dass es dort Millionen von Eichhörnchen gibt. An jedem Baum hangen garantiert mindestens zwei Eichhörnchen.

Die Koffer waren mittlerweile wieder angekommen und in der Schule kannte uns auch schon fast jeder. Amerikaner sind anders als wir: Manche sagen so: „Oh, nein fass mich bloß nicht an!“ und manche sind eher so, dass man 200 mal pro Tag gedrückt wird, obwohl man diese Menschen noch nie im Leben gesehen hat.

Mit der Sprache hatte ich eigentlich keine Probleme. Nur in den ersten Tagen. Dann hatte ich mich eingewöhnt. Amerikanisches ist sehr zusammen genuschelt. Und manche Wörter sind anders. Zum Beispiel heißt Toilette „Restroom“, aber sie sprechen es ungefähr so aus: „reshshshoooooom“

Aber ich glaube es hat uns allen sehr gefallen und wir freuen uns alle auf den Gegenbesuch im Juni.

Jessica Erl

 

USA exchange diary

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. April 2010 um 11:31 Uhr Geschrieben von: Constance Dornbrach Sonntag, den 25. April 2010 um 06:57 Uhr

Tag 20

Nunmehr sind wir am letzten Tag unseres Austauschs angekommen. Drei Wochen sind wie im Fluge vergangen. Den letzten Tag verbringen alle in ihren Gastfamilien, bevor wir uns um 18.00 Uhr im Garten einer Gastfamilie zur Abschiedsparty treffen. Neben den Schülern sind auch viele Gasteltern gekommen. Es gibt ein Tex Mex Buffet, eine Mischung aus mexikanischem und texanischem Essen, was in dieser Region sehr beliebt ist. Die Schüler spielen Volleyball, baden im Pool oder sitzen zusammen und reden. Nach dem Essen versammeln sich alle noch mal. Die Koordinatoren halten kurze Reden und es werden kleine "Auszeichnungen" verteilt an Schüler, die Mut bewiesen haben, die sich auch in schwierigen Situationen nicht unterkriegen lassen haben, die manchmal anstrengend waren, die Gefallen an etwas besonderem gefunden haben, die im Besonderem verlässlich waren und die die beste Präsentation gegeben haben. Anschließend gab es noch eine deutsch-amerikanische Torte und viele haben sich schon voneinander verabschiedet.

Tag 21

Die Abreise steht unmittelbar bevor. Die Koffer sind gepackt. Die Gruppe trifft sich um 14.00 Uhr in Houston auf dem Flughafen. Es bleibt spannend, da die Koffer noch die gnadenlose Waage meistern müssen. Der Abschied fällt schwer, jedoch ist er nicht für lange, denn in 41 Tagen kommen die Amerikaner zum Gegenaustausch und die Gruppe sieht sich wieder.

Fazit aus Lehrersicht

Der Austausch war eine rundum gelungene Sache. Das deutsch-amerikanische Koordinatorenteam hat sehr gut funktioniert, harmoniert und sich ergänzt. Die Arbeit hat beide Seiten gefordert aber auch sehr viel Spass gemacht. Den Schülern hat der Austausch sehr gefallen. Sie nehmen viele Erfahrungen und Eindrücke mit nach Hause, an die sie sich hoffentlich noch über ihre Schulzeit hinaus erinnern werden. Die Rückmeldung der amerikanischen Gastfamilien bezüglich unserer Schüler war durchweg positiv. In diesem Sinne freuen wir uns auf den Gegenaustausch und machen uns frisch ans Werk.

über den Verlauf des Gegenaustausches wird an dieser Stelle auch wieder berichtet werden. Demnächst hier: Erfahrungsberichte der Teilnehmer und Fotos, Fotos, Fotos. Einfach mal wieder reinschauen.

   

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. April 2010 um 10:41 Uhr Geschrieben von: Constance Dornbrach Samstag, den 24. April 2010 um 05:24 Uhr

Tag 17

"Adopt a German" Tag. Heute haben andere Schüler, die nicht direkt in den Austausch eingebunden sind, die Möglichkeit, einen Deutschen für einen Tag zu "adoptieren". Das bedeutet, der deutsche Schüler verbringt einen Schultag mit einem anderen Amerikaner, sieht so mal andere classes und möglicherweise auch andere Fächer. Auch wenn noch zu Beginn des Schultages etwas Verunsicherung in unserer Gruppe bestand, weil man schließlich nicht wusste, was einem erwartet, war das Fazit am Ende, dass es eine gute Erfahrung war. Beim Gegenaustausch wird es dann auch bei uns die Möglichkeit geben, für einen Tag einen Amerikaner zu "adoptieren".

Tag 18

Drei Wochen sind fast rum und heute ist der letzter Schultag, der auch in der Schule stattfindet, denn morgen ist Wandertag.

Tag 19

Freitag, 6.00 Uhr, müde und verschlafen versammelt sich eine Gruppe deutscher und amerikanischer Jugendlicher auf dem Parkplatz vor der Schule. Der Bus wartet schon, der uns nach Austin, der Hauptstadt von Texas bringt. Eigentlich sollte das Wetter gut werden, aber wir verlassen Houston im Regen. Texaner wissen jedoch, in Texas ist das Wetter nie überall gleich und sie behalten Recht. In Austin scheint die Sonne und wir haben unglaubliche 32 Grad. Gegen 10.00 kommen wir in Austin an und besuchen als erstes das Museum of Texas History. Dort sehen wir zwei Filme, einen über Texas an sich, seine Landschaft, Menschen und Vielfalt. So erfahren wir, dass der Spruch ""Everything is bigger in Texas" nicht nur so dahergesagt ist, sondern in der Tat auch zutrifft. Das San Jacinto Monument (siehe Tag 19) ist höher als das Washington Monument und das Capitol in Austin ist ebenfalls höher als das in Washington. Der zweite Film handelte über die texanische Geschichte. Beide Filme waren sehr effektvoll, sozusagen ziemlich cool. Anschließend konnten sich alle noch im Museum umsehen, bevor es zum Campus der Austin Universität ging, welche mit ca. 50000 Studenten eine recht große und architektonisch eine sehr schöne ist. Unsere letzte Station war das Capitol, in welchem wir verschiedene Räume und Bilder sahen, u.a. von allen texanischen Gouverneuren. Sehr interessant war der Raum, in dem sich der Senat trifft und wie das ganze Prozedere abläuft. Der Raum des Repräsentantenhauses war wegen Renonierungsarbeiten geschlossen. Den Abschluss bildete ein Abendessen in einer etwas anderen Gaststätte. Um 20.30 Uhr fand der Tag dort seine Abschluss, wo er begann, auf dem Schulparkplatz.

 

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. April 2010 um 13:53 Uhr Geschrieben von: Constance Dornbrach Mittwoch, den 21. April 2010 um 06:31 Uhr

Tag 15

Heute ist "Wandertag", ein schulfreier Tag for Germans only. Um 8.00 Uhr treffen wir uns auf dem Schulparkplatz und auf gehts. Der erste Stop ist das San Jacinto Monument, welches für die Texaner sehr wichtig ist, da an dieser Stelle die mexikanische Armee geschlagen wurde und Santa Anna, der Anführer der Mexikaner gefangen genommen wurde. Das Monument ist ein großer Obelisk, der dem Washington Monument recht ähnlich sieht und auch einen reflecting pool hat. Man kann auch rauf gehen, um runter zu schauen. Das haben wir uns gespart, es gibt einfach nichts tolles zu sehen.

Viel toller war die nächste Station - das Kriegsschiff Texas, welches als Flagschiff der Amerikaner u.a. im 2. Weltkrieg diente. Das Schiff ist wirklich groß und hatte zur Zeit des 2. Weltkrieges die größten Kanonen der Welt an Bord, bis die Briten aufholten. Wir hatten eine amüsante Tour und die Schüler konnten alles mögliche ausprobieren und sehen. Das Schiff fasste damals 900 bis 1200 Mann, je drei teilten sich immer ein Bett. Das war bestimmt schön, besonders da es 4 Betten übereinander gab und besonders angenehm wurde es, wenn der ganz oben seekrank war. Den Rest kann sich jeder vorstellen.

Die letzte Station war das Johnson Space Center, das Besucherzentrum der NASA (benannt nach Lyndon B. Johnson, dem Präsidenten, der nach J. F. Kennedy kam). Die NASA ist seit den 60zigern in Houston. Das Gelände ist ca. 4000 Quadratmeter groß und gegenwärtig arbeiten dort 14000 Menschen. Nach wieder mal sehr gründlicher Kontrolle, wurden wir mit einer Art Straßenbahn, nur auf Rädern, über das Gelände gefahren. Der erste Stop war ein altes Mission Control Center, welches originalgetreu erhalten ist. Man sitzt wie im Kino und schaut auf den Raum. Alle Besucher, auch die ganz wichtigen, waren schon da. Seitdem die Queen von England mit Prinz Philip da war, gibt es einen königlichen Sessel in der ersten Reihe, der auch so genannt wird. Auf dem saß eine unserer Schülerinnen. Während wir dort saßen, konnte man live über Bildschirme sehen, wie die Leute in den 5 heutzutage genutzten Mission Control Centers arbeiten. Der zweite Stop zeigte alle möglichen Originalteile, wie sie in der ISS zu finden sind und ein richtiges Space Shuttle, nur ohne Tragflächen. Diese Dinge werden zu Übungszwecken benutzt. Auch dort konnte man die Ingenieure und Techniker bei der Arbeit sehen.  Der letzte Stop war bei den Raketen, wo eine komplette Rakete ausgestellt war, wie sie in den frühen Jahren der Raumfahrt verwendet wurde. Wir wissen jetzt auch, warum die Fahne, die mit dem ersten Amerikaner auf dem Mond zu sehen ist, sich im Wind zu bewegen scheint. Aber wir können nicht alles verraten.

Tag 16

Heute ist wieder Präsentationstag. Die verschiedenen Teams sind erneut unterwegs, genauso wie am Tag 11. Ansonsten war heute der vorletzte ganz normale Schultag.

   

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