"Bella Italia" Kursfahrt 2010 nach Rom
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. Januar 2011 um 15:16 Uhr Geschrieben von: Mareike Hindenberg Dienstag, den 14. Dezember 2010 um 22:21 Uhr
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Im Zeitraum vom 4.-8.10.2010 fand die Kursfahrt der Lateinkurse 12 und 13 statt und wo sonst sollte es hingehen als in DIE antike Stadt, in der man an jeder Ecke die Inhalte des Schulbuches auch real vor sich sehen konnte….
So landeten wir am Montagmittag in Rom bei strahlendem Sonnenschein. Kaum am Hotel angekommen und den Koffer abgestellt ging die Erkundungs-Tour los: über den Quirinalshügel kamen wir zur beeindruckenden Fontana di Trevi, an der wir alle unser eigenes Wort wegen der Lautstärke des rauschenden Wassers kaum verstanden, doch es waren nicht der Mund sondern die Augen, die hier erleben durften. Danach zum Pantheon und zur besten Gelateria der Welt, wo wir auch nicht mehr sagten als „hmmm“, da das Eis uns mehr als gut schmeckte…
Und abends sahen wir Roms Silhouette von Scheinwerfern beleuchtet.
Am zweiten Tag standen viele Punkte auf dem Programm: wir sahen das berühmte Colosseum, hörten Vorträge über das Forum Romanum, die Triumphbögen, waren in den Kapitolinischen Museen, auf den Kaiserfora und der Spanischen Treppe.
Ab dem dritten Tag fuhren wir mit der Metro zu unseren Anlaufpunkten, dies war auch eine Erfahrung der besonderen Art, denn Metro fahren in Rom bedeutet: Hitze, Enge und viele Ellenbogen und Arme, die einen zur Seite drücken. So auch zur Ausgrabungsstätte „Ostia antica“ an diesem Tag, wo uns eine weitläufige und grüne Anlage erwartete, die uns besonders gefiel, da sie etwas außerhalb vom touristischen Zentrum lag und somit etwas „Erholung“ erlaubte. Anschließend fuhren wir zum Petersdom und –platz, wo uns eine Menschenschlange erwartete, die fast den ganzen Platz umrundete, doch es dauerte kürzer als befürchtet und im Dom erwarteten uns beeindruckende Anblicke an Decke, Wand und Boden…
Zum Nachmittag ging es in die Galleria Borghese, zur Engelsburg und zur Piazza del Popolo.
Am Donnerstag wurden wir zu den Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle geführt und danach zu den Caracallathermen und dem Mund der Wahrheit, in den sich nur wenige trauten ihre Hand zu strecken, da wir befürchteten, unser Arm würde uns abfallen –wie der Mythos besagt- wenn wir (eventuell) schon einmal geflunkert haben. An diesem Abend gingen wir alle gemeinsam zum Abendessen ins „Piccolo Spazio Mathias“ nahe dem Hotel, wo wir die Woche Revue passieren ließen, lachten und Eindrücke austauschten.
Am Abreisetag -Freitag- hatten wir ein paar freie Stunden, in denen wir einkaufen gingen, Eis aßen, dem Treiben an der Spanischen Treppe zusahen oder an einem Alternativprogramm teilnahmen, bevor es gegen 16 Uhr zurück zum Flughafen ging. „Ciao Bella Italia!“
Es war eine kurze, aber sehr intensive Zeit, in der wir viele tolle Eindrücke aufnehmen konnten. Und wenn es etwas in Rom geben sollte, was wir nicht gesehen haben, liegt das wohl nicht an der Entschlossenheit unserer Lehrer, uns alles zu zeigen, sondern eher daran, dass dieses Etwas noch nicht ausgegraben ist!
Und so haben wir noch Tage später jedes Museum und jeden Pflasterstein Roms in unseren Füßen gespürt, den wir erkundet haben, doch vor allem die Bilder in unseren Köpfen und auf unseren Kameras erinnern uns an das einmalige ROMA!




