Klassenfahrt nach London 2011
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 07:27 Uhr Geschrieben von: Herr Sydow Sonntag, den 16. Oktober 2011 um 11:35 Uhr
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Klassenfahrt nach London 2011
In der letzten Woche vor den Herbstferien sind die 8. Klassen des Marie-Curie Gymnasiums nach England gefahren.
Dort haben die Schüler unter anderem in Greenwich das Royal Greenwich Observatory kennen gelernt, London durch eine Stadtrundfahrt besichtigt, im Tower of London die Kronjuwelen bestaunt, in Brighton den Royal Pavilion besucht, im Londoner Madame Tussauds viele Fotos geschossen und in den vielen Museen Londons so einiges gelernt.
Der krönende Abschluss der Fahrt war die Fahrt mit dem Riesenrad London Eye, welches direkt an der Themse und gegenüber vom Big Ben liegt. Wir konnten London so noch einmal kurz nach dem Sonnenuntergang in der Dunkelheit bewundern und bestaunen.
Die Schülerin Anastasia Dornbusch aus der Klasse 8c hat ihre eigenen Eindrücke über die Fahrt nach London in folgendem Bericht noch auf der Fahrt zusammengefasst.
Herr Sydow
Schülerbericht über die Klassenfahrt nach London 2011
Am Sonntag um 22 Uhr sind wir an der Schule losgefahren. Auf der Fahrt haben wir dann den Film Hangover geschaut. Kurz nachdem der Film zu Ende war, haben wir dann auch die erste Pause gemacht. 4 Stunden nach dem wir losgefahren sind, kam die erste Frage: „Sind wir noch in Deutschland?“ Dies ging dann die meiste Zeit so. Einige schliefen gegen 2 Uhr morgens ein, aber viele waren bis zur 3. oder 4. Pause wach, danach war es total ruhig und alle bis auf 2 – 3 schliefen.
Am Montag waren die meisten dann so gegen 7 Uhr wach. Da wir allerdings alle 2 Stunden Pause machen mussten, waren wir voll müde. Zu der Zeit waren wir schon durch Belgien gefahren. Gegen 4 Uhr waren wir in den Niederlanden und ca. um 8 Uhr waren wir dann in Frankreich und als wir an der Fähre waren, war es etwa 10 Uhr.
Auf der Fähre war es cool, aber draußen war es richtig windig. So etwa gegen 11:30 Uhr waren wir dann in Dover. Der erste Eindruck war total überwältigend.
Als wir gegen 13 Uhr in Greenwich waren und in das Royal Observatory gingen, hatten einige aus unserer Gruppe Bauchweh – wahrscheinlich wegen der Umstellung, dass man mal ohne Eltern in ein Land fährt, was rund 1024 km vom Heimatort entfernt ist.
Nach dem Besuch wanderten wir den steilen Berg hinunter, wo in einem Museum der 2. Teil von Sherlock Holmes gedreht wurde. Anschließend haben wir noch einen kleinen Spaziergang an der Themse gemacht und sind dann mit dem Bus zum Treffpunkt gefahren, wo wir unsere Gastfamilien kennengelernt haben.
Am Dienstag sind wir um 8 Uhr in die Londoner City gefahren. Zu erst haben wir eine dreistündige Stadtrundfahrt gemacht. Wir haben den Big Ben, den Buckingham Palace, die Gurke, die Tower Bridge und das London Eye gesehen. Am Buckingham Palace haben wir Gruppenfotos gemacht.
Außerdem sind wir vorher durch den St. James Park gelaufen. Im Park waren so viele Eichhörnchen, die ganz anders aussehen als in Deutschland, nämlich grau statt kastanienbraun.1 Gänse, Schwäne, Enten und am aller tollsten war, dass da Menschen waren.
Nach der Fahrt haben wir den Tower of London besichtigt. Es war so sau mäßig geil dort. Dort gab es richtig viele Kronen und Juwelen, aber auch Räume in denen es viele Infos über das Leben damals im Tower gab. Nach dem Tower of London sind wir über die Tower Bridge auf die andere Seite der Themse gefahren. Dort sind wir vielleicht gut eine Stunde zur Millennium Bridge geschlendert und in der Nähe der St Paul’s Cathedral in den Bus eingestiegen und wieder zum Treffplatz mit den Gastfamilien gefahren.
Am Mittwoch sind wir nach Brighton, an die Südküste, gefahren. Dort haben wir in unseren Klassen getrennt den Royal Pavilion besichtigt, danach den Park besucht und dann sind sind wir noch shoppen gewesen. Gegen 14 Uhr sind wir dann zum Brighton-Pier gelaufen. Dort durften wir eine Stunde unser eigenes Ding machen. Anschließend sind wir noch am Stand gewesen, aber es tat an den Füßen weh dort zu laufen, weil da Steine statt Strand waren.
Gegen 16 Uhr sind wir noch zu den Klippen namens Beachy Head gefahren. Da durften wir eine halbe Stunde die Aussicht genießen. Danach sind wir wieder nach Bexley gefahren.
Am Donnerstag sind wir um 8 Uhr in die Londoner City gefahren. Dort sind wir als erstes in das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds gegangen und haben sehr viele Bilder gemacht.
Danach sind wir in ein Museum unserer Wahl gegangen. Die meisten aus meiner Klasse sind in das Science Museum gegangen. Dort gab es viele wissenschaftliche Erfindungen und Experimente. Die anderen waren im Natural History Museum. Die 8a war unter anderem im British Museum.
Nach dem Besuch im Museum waren wir bei Harrods und danach in der Oxford Street shoppen. Dort gab es unter anderem ein Kaufhaus namens Primark. Die Klamotten waren zwar billig, aber hässlich. Als wir uns treffen sollten, taten uns mega doll die Füße weh.
Dann sind wir zum London Eye, dem Höhepunkt der Woche, gefahren. Der Blick war total sau geil und vor allem am Abend, wenn es schon dunkel ist. Alles war beleuchtet und am besten hat man die Houses of Parliament, den Big Ben und die Westminster Abbey gesehen. Wirklich wundervoll.
Ca. um 21 Uhr sind wir dann in Richtung Fähre gefahren. Als wir dann um 23:50 Uhr an der Fähre waren konnten wir nicht weiter fahren, weil in Frankreich gestreikt wurde. Es war eine lange Wartezeit. Kurz nach 1 Uhr deutscher Zeit konnten wir dann auf die Fähre. Geplant war eigentlich um 0:45 mit der Fähre nach Calais zu fahren.
So um etwa 2:30 Uhr waren wir dann in Calais. Viele schliefen sofort ein. Gegen 3:55 Uhr sind wir in Belgien gewesen und um 6:15 Uhr waren wir in den Niederlanden. Unterwegs haben wir einen anderen Busfahrer bekommen und hatten riesig Spass. Gegen 15 Uhr waren wir dann wieder in Deutschland an der Schule.
Das war die beste Klassenfahrt, die ich je hatte.
Anastasia Dornbusch, 8c
1Das Grauhörnchen wurde aus Amerika eingeschleppt und verdrängt das einheimische Eichhörnchen.






