Projektmutation
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 09:43 Uhr Geschrieben von: Christian Winter Freitag, den 24. Juni 2011 um 10:34 Uhr
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Das Projekt „Energiemix in Brandenburg“ mutierte zu einer Forschungsreise durch Berlin und Brandenburg. Dabei begegnete uns beim Rühren im Urschleim die Eselsbrücke mit dem schweizerischen Kanton Uri jeden Tag. Die eigentliche Frage nach der energetischen Versorgungszusammensetzung lässt sich innerhalb von wenigen Minuten mit Hilfe des Internets beantworten.
Viel interessanter sind die Fragen um die Erzeugung elektrischer Energie und die gruseligen Abfallprodukte. Wir werden von furchtbarer Strahlung zerschossen, müssen immer mehr CO2 und Schwefel einatmen, wir werden von Abfällen verschüttet und müssen städteweise umziehen und alles für ein wenig Licht am Schreibtisch oder so ähnlich.
Am Dienstag empfing uns Professor Hansen aus dem Fachbereich VII (Elektrotechnik und Feinwerktechnik) im Labyrinth der Beuth-Hochschule. Primärenergieträger und deren Verteilung, Wasserstoff Go-Kart und echte Blitze, es gab einiges zu bestaunen.
Am Mittwoch radelte die Studiengruppe 20 km nach Ketzin. Dort hatten wir um 13:00Uhr einen Termin bei Herrn Liebscher vom Geoforschungszentrum Potsdam. In Ketzin wird untersucht, wie sich in Sandstein gepresster Kohlenstoff benimmt, wenn er von einer Lehmmütze festgehalten wird. Durch einen glücklichen Zufall konnten wir den Solarpark nebenan aus nächster Nähe und mit einer kleinen Technik-Führung erkunden. Die Biogasanlage, Felder mit den C4 Pflanzen und den Wald aus Windrädern ließen wir nicht unbemerkt an uns vorbeiziehen.
Am Donnerstag durfte die Forschergruppe endlich selbst Hand anlegen. Die Reise ging ins Extavium nach Potsdam. Nach der physikalischen Spielwiese im Erdgeschoss durften wir zum Grätzel Solarzellenbau ins Hinterzimmer.
Am Ende müssen noch ein paar der losen Wissensfäden verknüpft werden und fertig ist die Präsentation. Stoff zum Nachdenken gab es reichlich.








